IFAT Munich x SZ – Die Bedeutung von Zirkularität für die Zukunft Europas
Die IFAT Munich und die Süddeutsche Zeitung bündeln ihre Expertise, um ökologische Innovation, wirtschaftliche Verantwortung und sicherheitspolitische Relevanz zusammenzuführen. Erfahren Sie hier alles über die Kooperation – und warum Kreislaufwirtschaft unverzichtbar ist.
Zwei Partner, ein Thema: „Circularity is a must!“
Die langfristige Partnerschaft zwischen der IFAT Munich und der Süddeutschen Zeitung dreht sich ganz um das Thema Zirkularität. Als Weltleitmesse für Umwelttechnologien bringt die IFAT Munich ihre fachliche Expertise und wertvollen Kontakte ein. Als eines der führenden Medienhäuser Europas verleiht die SZ diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit.
Im Rahmen der Kooperation beleuchten mehrere Säulen die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven – aus sicherheitspolitischer, volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht. Dabei zeigt sich immer wieder: Zirkularität ist für die Zukunft Europas unverzichtbar. Anders ausgedrückt: Circularity is a must!
Konkret umfasst die Kooperation:
- Präsenz der IFAT Munich auf führenden SZ-Events wie dem SZ Nachhaltigkeitsgipfel und dem SZ Wirtschaftsgipfel
- einen gemeinsamen Content Hub auf sueddeutsche.de
- die „Green Stage“ auf der IFAT Munich 2026, kuratiert von der SZ-Redaktion
„Wir schaffen Raum für fundierte Debatten“
Durch unsere Partnerschaft mit der SZ schaffen wir Raum für fundierte Debatten und bringen die kritischen Themen von morgen auf die Agenda – bei politischen Entscheidungsträgern, in der Industrie und in der Gesellschaft.
SZ Nachhaltigkeitsgipfel 2026
Auch in diesem Jahr ist die IFAT Munich Partner und Sponsor des SZ Nachhaltigkeitsgipfels am 23. und 24. Juni in München. Viele Themen, die auf der IFAT Munich 2026 diskutiert wurden, werden dort weitergeführt, von resilienter Wasserwirtschaft bis zur wirtschaftlichen Bedeutung von Biodiversität. Unter anderem bei den Sessions „Trinkwasser: Wie knapp die Ressource in Deutschland wird“ und „Lass wachsen! Biodiversität als unterschätzter Wirtschaftsfaktor“. Beide greifen zentrale Fragen auf, die für Umwelttechnologien, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Infrastruktur entscheidend sind.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und seien Sie beim SZ Nachhaltigkeitsgipfel mit dabei.
Die Süddeutsche Zeitung auf der IFAT Munich 2026
Am 5. Mai kuratierte die Süddeutsche Zeitung das Programm auf der Green Stage der IFAT Munich 2026 und brachte Stimmen aus Industrie, Finanzierung, Startups, Infrastruktur und Bauwirtschaft zusammen. Ein Höhepunkt war das Gespräch mit dem ehemaligen Fußballtrainer Felix Magath und Pascal Klein, CEO der Pyrum Innovations AG, einem Unternehmen, in das Magath investiert hat. Ihre Diskussion zeigte, was Fußball und Kreislaufwirtschaft verbindet: Entwicklung braucht Zeit, Resilienz und den Glauben daran, dass sich Potenzial in Leistung übersetzen lässt.
In weiteren Sessions diskutierten Holger Lösch (BDI), Dr. Andreas Beyer (Europäische Zentralbank), Merlin Reingruber (Mayerhofer Elektronik GmbH), Nikolaj Klebert (Bonventure), David Stuck (Solar Materials), Ruben Devogelaer (European Investment Bank), Lena Scharr (Scharr Gruppe), Arne Schröder (Wilo Group), Jan-Marten Krebs (Sustainable AG Unternehmensberatung) und Christian Sadleder (STRABAG), wie Kreislaufwirtschaft von der Strategie in die Umsetzung kommt. Die Themen reichten von industrieller Transformation und nachhaltiger Finanzierung über Startup-Finanzierung, Logistik und Lieferketten bis hin zu zirkulärem Bauen.
Das Programm der SZ machte deutlich: Kreislaufwirtschaft ist längst mehr als Abfallwirtschaft und Recycling. Sie wird zu einem strategischen Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Rohstoffsicherheit und skalierbare Innovation.
Zirkularität – Ein Zukunftsthema mit drei Dimension
Sicherheitspolitisch
Ressourcensouveränität als strategische Notwendigkeit
Volkswirtschaftlich
Kreisläufe als Wachstumsmotor
Betriebswirtschaftlich
Effizienz und Resilienz als Wettbewerbsvorteil
Eindrücke von SZ Nachhaltigkeitsgipfel 2025 und SZ Wirtschaftsgipfel
V.l.: Kathrin Werner (Süddeutsche Zeitung), Dietmar Böhm (PreZero), Susanne Kadner (Circular Republic), Thorsten Feldt (Remondis) und Henning Wilts (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie).
Rückblick: SZ Wirtschaftsgipfel 2025
Beim SZ Wirtschaftsgipfel brachte die IFAT Munich die Perspektive der Kreislaufwirtschaft in die Debatte um Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und strategische Sicherheit ein. Im Fokus der Lunch Session mit Anja Siegesmund und Wolfgang Ischinger stand die Frage, wie Kreislaufwirtschaft über ökologische Aspekte hinaus dazu beiträgt, Abhängigkeiten zu reduzieren und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu sichern und so sicherheits- und industriepolitische Dimension von Rohstoffkreisläufen deutlich macht.
In den Gesprächen mit führenden Vertretern aus Politik, Industrie und Zivilgesellschaft wurde deutlich, dass Kreislauflösungen zunehmend als wichtiger Hebel angesehen werden, um Abhängigkeiten zu reduzieren, die Handlungsfähigkeit Europas zu stärken und seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine solide Grundlage für die Fortsetzung dieses branchenübergreifenden Dialogs und die Weiterführung der Gespräche auf der IFAT Munich 2026.
Im Video: Exhibition Director Philipp Eisenmann über den SZ Wirtschaftsgipfel
5 Fakten über Green Defense
Rohstoffsicherheit ist mehr als eine wirtschaftliche Frage. In Zeiten geopolitischer Spannungen und fragiler Lieferketten rückt Kreislaufwirtschaft zunehmend in den Fokus von Sicherheits- und Industriepolitik. Die Diskussion in unserer Lunch Session mit Anja Siegesmund und Wolfgang Ischinger beim SZ Wirtschaftsgipfel zeigten, warum zirkuläre Systeme zu einem zentralen Baustein von Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und strategischer Handlungsfähigkeit werden.
Erfahren Sie hier in 5 Fakten mehr über die Rolle von Kreislaufwirtschaft als Schlüssel zur Green Defense.
Studie der IFAT Munich: So denken die Deutschen über Zirkularität
Für die Deutschen beginnt Deutschlands Rohstoffsicherheit im Recyclinghof – das zeigt der IFAT Circularity Monitor, eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der IFAT Munich. 73 % der Deutschen bewerten Kreislaufwirtschaft, bezogen auf die nationale (Rohstoff)sicherheit, als wichtig, mehr als die Hälfte sieht in ihr einen Taktgeber für neues Wirtschaftswachstum. Zugleich geben 83 % an, sich noch schlecht oder nur ausreichend über diesen Themenkomplex informiert zu fühlen.
Sehen Sie hier die Ergebnisse der Studie im Detail.
Studie der IFAT Munich: Deutsche sehen Wasser- und Abwassernetze in Gefahr
Für viele Deutsche ist die Sicherheit von Wasser- und Abwassersystemen längst mehr als eine technische Frage, das zeigt die zweite Studie des IFAT Circularity Monitor. 63 % halten Deutschland bei Krisen der Wasserversorgung für schlecht vorbereitet, besonders groß ist die Sorge vor Sabotage (67 %) und Cyberangriffen (66 %). 91 % sehen zudem Störungen der Abwasserentsorgung als ernsthafte Gefahr für Umwelt, Gesundheit und öffentliche Sicherheit.
Die Ergebnisse unterstreichen: Wasserinfrastruktur wird zunehmend als sicherheitspolitischer Faktor wahrgenommen und rückt ins Zentrum der Debatte um Resilienz und Green Defense.
Hier sehen Sie die Ergebnisse der Studie im Detail.
Rückblick: SZ Dossier Roundtable
Strategische Rohstoffe rücken aufgrund geopolitischer Spannungen und fragiler Lieferketten zunehmend in den Fokus von Sicherheits-, Industrie- und Rohstoffpolitik. Beim SZ Dossier Roundtable in Berlin diskutierten Vertreter aus Politik, Industrie und Verbänden, darunter Stefan Rummel, CEO der Messe München, sowie Philipp Eisenmann, Exhibition Director der IFAT Munich, über die Rolle der Circular Economy für Rohstoffsicherung und industrielle Souveränität, unterstützt von der IFAT Munich.
Interviews, Analysen, Videos: Spannende Hintergründe zu Zirkularität bei der Süddeutschen Zeitung
Auf sueddeutsche.de finden Sie journalistisch hochwertige Artikel rund um das Thema Zirkularität. Die SZ-Redaktion beleuchtet ab Januar 2026 in einer Artikelreihe mit prominenten Experten die Schlüsselthemen der IFAT Munich – von Kreislaufwirtschaft bis zu geopolitischen Fragen der Ressourcensicherheit.
Die Beiträge im Überblick (wird bei Neuveröffentlichungen ergänzt)
„Deutschlands Sicherheit beginnt im Recyclinghof“
Eine Studie der IFAT Munich zeigt, wie Kreislaufwirtschaft mit Deutschlands Rohstoffsicherheit verknüpft ist – und wo noch Aufklärungsbedarf besteht. 73 % der Deutschen erkennen die Bedeutung, aber 83 % fühlen sich schlecht informiert. Erfahren Sie mehr über die sicherheitspolitische Relevanz von Circularity.
„Deutsche sehen auch Wasser- und Abwassernetze in Gefahr"
Mehr als 60 Prozent der Deutschen halten die Wasserinfrastruktur für anfällig gegenüber Sabotage, Cyberangriffen oder Extremwetter. Eine Studie der IFAT Munich zeigt, wie sich das Sicherheitsverständnis verschiebt und warum Wasser längst nicht mehr nur ein technisches, sondern ein strategisches Thema ist.
„Wir müssen endlich mehr in Kreislaufwirtschaft investieren“
Europa verfügt über das technologische Potenzial, jedoch fehlt es an politischen Rahmenbedingungen. ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung, warum die Kreislaufwirtschaft zur wirtschafts- und sicherheitspolitischen Schlüsselstrategie werden muss und welche drei Hebel jetzt entscheidend sind.
Ischinger: „Das beste Rezept ist eine möglichst vollständige Kreislaufwirtschaft“
Geopolitische Krisen, fragile Lieferketten und steigende Rohstoffpreise machen Europas Verwundbarkeit sichtbar. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung erklärt Wolfgang Ischinger, warum Kreislaufwirtschaft weit mehr ist als Umweltpolitik und zu einem entscheidenden Faktor für Resilienz, Rohstoffsicherheit und strategische Souveränität wird.
Rückblick: SZ Nachhaltigkeitsgipfel 2025
Der SZ Nachhaltigkeitsgipfel 2025 bot eine Plattform, um die Perspektive der IFAT Munich auf Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz zu diskutieren. In der Session „Geht es auch ohne Müll?“ mit Dietmar Böhm (PreZero International), Susanne Kadner (CIRCULAR REPUBLIC), Thorsten Feldt (REMONDIS-Gruppe) und Henning Wilts (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie) ging es darum, ob und unter welchen Bedingungen eine Welt ohne Abfall möglich ist.
„Müll ist oft einfach nur eine Ressource, die zur falschen Zeit am falschen Ort ist“, sagte Henning Wilts (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie). Die Diskussion zeigte: Designentscheidungen bestimmen die Recyclingfähigkeit, Startups treiben Innovationen voran und öffentliche Beschaffung ist ein zentraler Hebel. Für den Marktdurchbruch müssen Rezyklate wettbewerbsfähig werden.
Bleiben Sie über Zirkularität auf dem Laufenden
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