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Spotlight Area – Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft

Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft - Neue Chancen und Möglichkeiten für den kommunalen Wasserstoff. Die Zukunft gehört den nachhaltigen Technologien, Wasserstoff ist auf dem Vormarsch. Neue Verfahren ermöglichen die emissionsfreie Herstellung aus bestehenden Rohstoffen wie Abwasser, Müll oder Biomasse. Darüber hinaus warten spannende Beispiele für innovative Einsatzmöglichkeiten darauf, entdeckt zu werden.

Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft

Neue Verfahren und Konzepte ermöglichen die CO2-freie Herstellung von Wasserstoff aus Reststoffen wie Müll, Biomasse oder Abwasser. Beispielsweise kann der in Müllverbrennungsanlagen erzeugte elektrische Strom, durch seine konstante Verfügbarkeit, die Absatzmöglichkeiten von Wasserstoff aus der angeschlossenen Wasserelektrolyse im Verkehrsbereich begünstigen und so zur Bildung eines regionalen Wasserstoff-Ökosystems beitragen.

Auch in Biogasanlagen kann der angesagte Energieträger erzeugt werden: Mit einer modernen Dampfreformierung oder Pyrolyse lässt sich das Rohbiogas direkt in hochreinen Wasserstoff umwandeln, der anschließend in komprimierter Form zum Endkunden transportiert werden kann. Forschungsvorhaben, Pilotprojekte und Start-ups erproben zudem verschiedene Methoden – wie die „dunkle Fermentation“ oder die „Plasmalyse“ – um aus Abwasser Bio-Wasserstoff zu gewinnen.

Spotlight Area Wasserstoff – Im Überblick

Spotlight

5 Tage auf über 500 m2 in der attraktiven Halle A4 rundum das Thema Wasserstoff.

Aussteller

Bis zu 20 Aussteller, welche Ihre innovativen Lösungen präsentieren.

Networking

Eine Networking Area lädt ein zum Austausch und lässt sich für Meetings wunderbar nutzen.

Hydrogen Stage

Eine Bühne, um die aktuellen Fragen der Industrie und der Kommunen zu beantworten.

Zum Programm

Welche Lösungen finde ich hier?

Suchen Sie Lösungen rundum das Thema Wasserstoff? Dann kommen Sie vorbei.

  1. Planung von Wasserstoffanlagen
  2. Lösungen zur direkten Wasserstoffgewinnung aus
    • Abfallströme für Müllverbrennung
    • Biobasierte Rest- und Abfallstoffe
    • Klärschlamm
    • Nicht recycelbare Abfälle
    • Aquatische Biomasse (z.B. Algen)
  3. Lösungen zur Wasserstoffherstellung aus Verstromung durch
    • Müllverbrennung
    • Biogas
    • Erneuerbare Energien
  4. Speicher- und Verteilmöglichkeiten
  5. Nutzung und Anwendungen
© Messe München
© Messe München
© Messe München
© Messe München
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Erleben Sie auf der IFAT Munich...

  • innovative Verfahren für die Wasserstoffgewinnung der Zukunft, zum Beispiel durch Plasmalyse, live auf der Themenfläche und auf dem gesamten IFAT Munich-Messegelände.
  • die Kraft des Wasserstoffs im wahrsten Sinne des Wortes – zum Beispiel im brennstoffzellgetriebenen Müllfahrzeug.
  • wie die kommunale Kreislaufwirtschaft aus Abfall neue Energie schöpft und gleichzeitig Mehrwert für die Landwirtschaft schafft, zum Beispiel dank der Düngequalitäten von Kohlenstoff.
  • welche Möglichkeiten Wasserstoff für eine dezentrale Energieversorgung bietet, dargestellt durch verschiedene DVGW-Forschungsprojekte und das technische Regelwerk.

Wasserstoff bietet den Betrieben der Kreislaufwirtschaft vielversprechende Möglichkeiten. Als Produkt vieler lokaler Prozesse wie zum Beispiel der Abfallpyrolyse oder der Biomassenhydrolyse kann er in das örtliche Verteilnetz eingespeist und unter anderem als Kraftstoff für kommunale Fahrzeuge genutzt oder als Produktionsmittel für die ans Netz angeschlossenen Industrien angeboten werden. Der DVGW hat die Regelsetzungsarbeiten für Wasserstoff in der Netzinfrastruktur abgeschlossen und darüber hinaus Umstellungshilfen für die Branche erarbeitet: Auf der Grundlage des Gasnetzgebiets-Transformationsplans entsteht die Planung für Wasserstoffnetze; die Datenbank VerifHy liefert verlässliche Informationen zur Wasserstofftauglichkeit von Komponenten. Um sein Potenzial voll auszuschöpfen, muss Wasserstoff insbesondere in der kommunale Wärmeplanung fest verankert werden. Er ist ein wichtiger Baustein, um Energiesektoren zu koppeln – insbesondere dort, wo Wasserstoff elektrolytisch aus lokalem Strom erzeugt wird und so das Energiesystem resilienter gestaltet.

Linke, Prof. Dr. Gerald
  • VORSTANDSVORSITZENDER – RESSORT ENERGIE
  • DVGW

Als Energievektor und -speicher, als Grund- und Brennstoff, aber auch als Treiber einer nachhaltigen Transformation der Wirtschaft wird Wasserstoff künftig eine wichtige Rolle spielen. Das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) unterstützt als Strategie- und Koordinationsstelle für Wasserstoff in Bayern die zahlreichen innovationsstarken Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch Information, Beratung sowie nationale und internationale Vernetzung. Im Wasserstoffbündnis Bayern vereinen wir entlang der gesamten Wasserstoff -Wertschöpfungskette über 330 Akteure mit einem Sitz im Bayern und bilden damit das größte staatlich initiierte Wasserstoffnetzwerk in Deutschland.

Pfaffenberger, Dr. Fabian
  • Geschäftsführer
  • H2.B

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