GoGreen Exhibitors
Den eigenen Messeauftritt in all seinen Facetten konsequent nachhaltig zu gestalten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die nur mit ganzheitlich gedachten und umgesetzten Nachhaltigkeitskonzepten gelingt. Genau diese Haltung und Konzepte suchen wir: Unternehmen, die ihren IFAT Munich Auftritt mit klaren Maßnahmen ressourcenschonender und zukunftsfähiger gestalten und damit zu GoGreen Exhibitors werden.
Nachhaltigkeitskonzepte der GoGreen Exhibitors im Fokus
Auf der IFAT Munich 2026 präsentieren ausgewählte GoGreen Exhibitors nicht nur ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen, sondern auch ihre umfassenden und konsequenten Nachhaltigkeitskonzepte, welche die Bereiche Gesamtkonzept, Standbau, Standausstattung und Catering berücksichtigen – und machen damit sichtbar, wie nachhaltende Messeteilnahmen heute schon Realität werden.
Gerne können Sie direkt an den Ständen unserer diesjährigen GoGreen Exhibitors FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG / Veolia / Zöller-Kipper GmbH / ITAD / SIMONA AG und Siemens AG mehr über die einzelnen Konzepte erfahren oder sich hier im Folgenden einen Überblick verschaffen.
GoGreen Exhibitors 2026
Veolia setzt seit 2018 auf der IFAT Munich auf ein konsequent nachhaltiges Messestandkonzept. Kerngedanke ist die Wiederverwendung: Möbel, Bodenbeläge und Wandelemente werden nach jeder Messe fachgerecht eingelagert und bei Bedarf aufgearbeitet, um sie bei der nächsten Veranstaltung erneut einzusetzen. Dies reduziert Abfall und Ressourcenverbrauch erheblich.
Ein besonderes Highlight ist der Veolia Baum – eine künstlerische Installation aus einem wiederverwendbaren Stahlgerüst. Berliner Künstler bringen zu jeder IFAT Munich dieselbe Lattung individuell an und erschaffen so von unten nach oben eine einzigartige, ausladende Baumkrone. Ohne feste Montageanleitung entsteht jedes Mal ein Unikat, das Nachhaltigkeit mit Kreativität verbindet.
Auch beim Catering wird Nachhaltigkeit großgeschrieben: Regionale und saisonale Produkte sowie ein ausgewogenes Angebot an vegetarischen und fleischhaltigen Speisen minimieren den ökologischen Fußabdruck. Serviert wird ausschließlich auf Porzellan und Glas – Einweggeschirr hat keinen Platz. Für Mitarbeitende gibt es ein separates, bedarfsgerechtes Mittagsangebot.
Das Konzept vereint ökologische Verantwortung, Ressourcenschonung und künstlerische Gestaltung zu einem ganzheitlichen Ansatz, der Nachhaltigkeit auf allen Ebenen erlebbar macht.
Unser Messeauftritt folgt einem ganzheitlichen Konzept nach dem Prinzip „Vermeiden – Reduzieren – Ausgleichen“. Wir machen Nachhaltigkeit transparent und erlebbar: durch wiederverwendbare Standbauelemente statt Sonderbauten, kurze Wege und regionale Partner sowie ein konsequentes Catering ohne Einweggeschirr, plastikfrei und regional (wenn möglich saisonal und in Bio-Qualität). Unvermeidbare Emissionen werden kompensiert, indem wir in anerkannte Projekte investieren, die Emissionen weltweit senken. Mehr Infos: www.faun.com/gogreen.
Unser Messeauftritt von ZÖLLER-KIPPER basiert auf einem ganzheitlichen, nachhaltigen Konzept, das ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung in allen Phasen vereint – von der Planung über den Aufbau bis zur Nachbereitung. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern gelebte Unternehmenspraxis: Wir setzen auf zirkuläre, modulare und wiederverwendbare Standbauelemente, nutzen hochwertige Materialien aus FSC-zertifizierten Quellen und reduzieren den ökologischen Fußabdruck durch effiziente Logistik und energieeffiziente Beleuchtung.
Auch die Standausstattung folgt diesem Prinzip: Mietmöbel minimieren Ressourcen- und Transportaufwand, Werbemittel sind langlebig, wiederaufladbar und bewusst ausgewählt, und Informationsmaterial wird digital über QR-Codes und NFC bereitgestellt, um Papier zu sparen. Der Reinigungsdienstleister arbeitet mit umweltzertifizierten Mitteln und vermeidet Einwegprodukte, während Abfälle während Aufbau und Abbau konsequent getrennt werden.
Unsere soziale Verantwortung zeigen wir durch faire Arbeitsbedingungen, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Dienstleistern sowie barrierefreie Standgestaltung. Mobilität und Logistik werden durch Fahrgemeinschaften, optimierte Transporttouren und emissionsarme Fahrzeuge nachhaltig gestaltet. Auch das Catering folgt klaren Kriterien: regional, saisonal, überwiegend vegetarisch, mit Mehrweggeschirr und konsequenter Abfalltrennung. So wird unser nachhaltiger Messeauftritt als ZÖLLER-KIPPER deutlich erlebbar.
Tue Gutes und rede darüber – dieses Motto leben wir nicht nur als Branche, sondern auch mit unserem ITAD-Gemeinschaftsstand. Seit über zehn Jahren zeigen wir, wie Messeauftritte nachhaltig funktionieren können, ohne an Wirkung einzubüßen.
Nachhaltigkeit beginnt bei uns lange vor dem ersten Messetag. Wir arbeiten mit unseren Mitausstellern online zusammen, vermeiden Präsenztreffen, setzen bei notwendigen Reisen auf die Bahn und sorgen dafür, dass Transportemissionen so weit wie möglich verhindert werden.
Unser Stand selbst folgt einem klaren Prinzip: Materialien und Equipment werden so ausgewählt, dass sie über viele Jahre im Einsatz bleiben – ergänzt durch „Mieten statt Kaufen“, wo es sinnvoll ist, sowie papierlose Kommunikation.
Das gilt ebenso für das Erlebnis vor Ort. Regionale Speisen und eine Organisation, die Ressourcen schont, gehören bei uns zur Grundausstattung – genauso wie ein Team, das diesen Anspruch teilt. Denn unser gemeinsamer Auftritt wirkt nur dann glaubwürdig, wenn alle mitziehen: Dienstleister, Mitaussteller, Speaker und wir als Gastgeber.
Und nach der Messe? Wir machen Nachhaltigkeit sichtbar: mit Kommunikation, die inspiriert statt zu belehren. Dazu gehört auch eine vollumfängliche Bilanzierung sowie Kompensation, wo Emissionen trotz aller Maßnahmen unvermeidbar bleiben.
Der ITAD-Gemeinschaftsstand soll kein Tropfen auf den heißen Stein sein. Er soll motivieren, Wissen vermitteln und zeigen, dass nachhaltige Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfung möglich sind: von der Projektplanung bis zur Nachbereitung. Wir verstehen uns als Vorreiter und nehmen uns jedes Mal aufs Neue vor, es noch besser zu machen: nachhaltiger, fairer, konsequenter.
Die Teilnahme als GoGreen Exhibitor ist für Siemens kein Selbstzweck, sondern der logische Ausdruck einer ganzheitlichen Strategie. Selbst wenn Maßnahmen im Bereich Mobilität oder Bilanzierung nicht direkt in die Bewertung einfließen, sind sie für Siemens essenziell, um die Glaubwürdigkeit als Technologieführer zu untermauern.
Sollten all diese Anstrengungen am Ende "nur" dazu führen, dass wir grünere Wiesen, sauberere Luft und eine inklusivere Gesellschaft haben, ohne dass jeder einzelne KPI sofort einen monetären ROI zeigt, so ist dies dennoch der einzig richtige Weg. Denn wie Roland Busch oft betont: Wir bauen die Infrastruktur für die kommenden Generationen.
Siemens auf der IFAT Munich 2026 bedeutet:
- Vollständige Transparenz durch digitale CO₂-Bilanzierung.
- Zirkuläres Standkonzept mit minimalem Ressourcenverbrauch.
- Gelebte Inklusion in der Kommunikation und im Standdesign.
- Partnerschaftliche Innovation durch die Einbindung lokaler Netzwerke.
Wir freuen uns darauf, diese Maßnahmen im Rahmen der Außenkommunikation der IFAT Munich 2026 gemeinsam sichtbar zu machen und als Vorbild für nachhaltige Industriemessen voranzugehen.
Einfallsreichtum schafft Erfolg.
Wir entfalten unsere Stärke auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft.
SIMONA gilt als einer der weltweit führenden Spezialisten im Bereich der Thermoplaste. Unser Engagement für Nachhaltigkeit spiegelt sich nicht nur in unserem Portfolio wider – das Produkte aus biobasierten Rohstoffen ebenso umfasst wie Lösungen zur Minderung des Klimawandels –, sondern auch in unseren kontinuierlichen Bemühungen, unseren CO₂-Fußabdruck auf operativer Ebene zu reduzieren.
Diesen Anspruch haben wir konsequent erneut auf die Gestaltung unseres Messestands zur IFAT München übertragen. Gemeinsam mit mac.brandspaces (mac) haben wir unser nachhaltiges Standkonzept der IFAT 2204 weiterentwickelt, das auf den sechs „Rs“ basiert: Reduce, Replace, Reuse, Retain, Recycle und Rebalance. Das Ergebnis: Mehr als 90 % unseres IFAT-Messestands bestehen aus modularen und wiederverwendbaren Materialien. Elemente wie Logos,Möbel & teilweise Exponate kommen bei verschiedenen Veranstaltungen erneut zum Einsatz. Darüber hinaus integrieren wir gezielt unsere eigenen Produkte als Gestaltungselemente – etwa Platten und Rohre – und reduzieren so zusätzlich unseren CO₂-Fußabdruck. Diese werden in unserem ISCC-zertifizierten Werk hergestellt, nach der Messe recycelt und wieder in unseren Produktionskreislauf zurückgeführt. Und was ist mit nicht wiederverwendbaren Materialien? Holzpaneele werden in der Verbrennungsanlage von mac zur Beheizung der Betriebsräume genutzt.
So einfallsreich wie unser Beitrag zur Energiewende – überzeugen Sie sich selbst auf unserem Messestand in Halle B3/227.
Kontakt
- Exhibition Coordinator
Die Kategorien
Wie werden die nachhaltigen Aspekte des Messeauftritts als Gesamtkonzept kommuniziert und erlebbar gemacht?
Werden beim Standbau Aspekte der Zirkularität, Modularität und Wiederverwendbarkeit berücksichtigt?
Welche Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Standausstattung berücksichtigt, die über den Standbau hinausgeht, wie z.B. Möblierung, Werbemittel, Broschüren, Standreinigung?
Sofern Catering angeboten wird, welche Nachhaltigkeitsaspekte wie Regionalität, Saisonalität, vorwiegend vegetarisches Angebot, Mehrweggeschirr werden berücksichtigt?
Ergreifen Sie noch weitere nachhaltige Maßnahmen, die über den Stand hinausgehen, z.B. im Bereich Mobilität / Anreise, Bilanzierung oder Partnerschaften in Zusammenhang mit dem Messeauftritt? Teilen Sie diese gerne ebenfalls mit uns.