EN

In der Live Conference des IFAT impact Business Summit wurden Wege zu einer echten Kreislaufwirtschaft und zu effizientem Wassermanagement diskutiert. Sehen Sie sich die Aufzeichnungen an.

Auftakt unserer neuen Reihe IFAT impact machte die moderierte und interaktive digitale Expertenrunde zum Thema „Umwelttechnologien in Zeiten von Corona und darüber hinaus: Beschleuniger für eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft“.

Bauschutt, Straßenaufbruch oder Baustellenabfälle: Wo gebaut und saniert wird, fallen Bau- und Abbruchabfälle an. Bauabfälle machen über die Hälfte des gesamten deutschen Mülls aus. Natürliche Rohstoffe wie Sand oder Kies werden knapp. Umso wichtiger wird es, aus alten Baustoffen verstärkt neue Rohstoffe zu gewinnen und diese in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.

Das Problem: Das recycelte Material wird bisher nur zu einem geringen Teil eingesetzt, Recyclingunternehmen stoßen an ihre Grenzen und plädieren dringen für Aufklärung zu den Materialeigenschaften. Doch die bestehenden politischen Rahmenbedingungen reichen reichen noch nicht aus. Wie sieht eine umfassende Lösung aus?

Im Film zeigen die Architekten der Werner Sobek Group die Möglichkeiten in einem Leutturmprojekt in der Schweiz aus vollständig recycelbaren Materialien. Das IAB forscht an einer Recyclingtechnik zur Herstellung von Leichtgranulaten und das UBA klärt über mögliche Maßnahmen auf, die die Nachfrage auf dem Markt in Zukunft steigern sollten.

Abwasser in Trinkwasser verwandeln? Dafür hat die Firma Xylem eine Lösung entwickelt. Gemeinsam mit der TU München arbeitet sie an einem Verfahren, um Abwasser aufzubereiten und damit wieder Trinkwasserqualität zu erreichen. Abwasser könnte so dauerhaft als Ressource wieder genutzt werden.

Zunehmende Wetterextreme bringen globale Städte zum Umdenken. Neben Starkregen und Hochwasser werden auch längere Hitzeperioden zur Herausforderung. Berlin hat dafür eine eigene Regenwasseragentur gegründet. Sie ist bei den Wasserbetrieben angesiedelt und soll Verwaltung, Planer und Bürger bei der Umsetzung dezentraler Lösungen für einen neuen Umgang mit Regenwasser unterstützen. Damit soll Berlin wassersensibler und klimaangepasster werden.

Städte müssen sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Berlin hat eine Vorreiterrolle. Die Stadtreinigung nutzt den Abfall aus der Biotonne, um ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. In einer der modernsten Biogasanlagen überhaupt gewinnt die Stadtreinigung ihren „grünen“ Brennstoff: Biomethan. Wilhelm Winkelmann, Leiter der Biogasanlage der Berliner Stadtreinigung, erklärt die Prozesse der Biogasanlage.

Im Klärschlamm sammeln sich Schadstoffe, aber auch Nährstoffe, Energie und Mineralien. Darunter auch Phosphor. Diese endliche Ressource gilt es zurückzugewinnen und wiederzuverwerten. Die neue Klärschlammverordnung legt es fest: Bis 2029 müssen beispielsweise 50% des Bedarfs an Phosphor aus dem Abwasser gewonnen werden.

Das Start-up Ecofario hat dem Microplastik den Kampf angesagt.